Das passende Wildwasserkajak hängt von deinem Fahrkönnen, deinem Gewicht, deinem bevorzugten Wildwasser und davon ab, ob du Stabilität oder Kontrolle suchst.
Anfänger profitieren meist von stabileren Booten, während fortgeschrittene Paddler präzisere, direktere Kajaks bevorzugen.
Am Beispiel Spade Kayaks:
Optimale Einsteigerboote sind je nach Gewicht die Queen of Hearts, der Black Jack und der Royal Flush.
Für fortgeschrittene Paddler kommen dann die sportlicheren Modelle wie Joker, Spicy Joker, Bliss, Starfire und Barracuda in Frage.
Der bei Experten beliebte Full House wird auch von Einsteigern gepaddelt, obwohl er durch den großen Rocker natürlich nicht so exakt die Spur hält. Daran gewöhnt man sich aber schnell.
Ein absolutes Allroundboot ist der neue Slick.
Wildwasserkajaks unterscheiden sich hauptsächlich in Rumpfform, Volumenverteilung, Kanten, Länge und Outfitting. Diese Faktoren bestimmen, wie stabil, direkt oder fehlerverzeihend sich ein Kajak fährt und für welchen Fahrstil und Wildwassergrad es geeignet ist. Während einige Kajaks maximale Kontrolle und Präzision bieten, sind andere auf Stabilität und Sicherheit ausgelegt. Es gibt kein „bestes“ Kajak – entscheidend ist, welches Modell zum Können und Einsatzbereich des Paddlers passt.
Stabilität ist besonders wichtig für Einsteiger und in unbekanntem oder schwierigem Wildwasser, da sie Sicherheit und Fehlertoleranz bietet. Kontrolle wird mit zunehmendem Können entscheidender, weil sie präzises Kanten, saubere Linienwahl und aktives Fahren ermöglicht. Keiner der beiden Aspekte ist grundsätzlich wichtiger – das richtige Gleichgewicht hängt vom Fahrkönnen, Fahrstil und Einsatzbereich ab.
Allround- und Creekkajaks werden meist in WW II–V eingesetzt, während sportlichere und direktere Kajaks für WW III–IV ausgelegt sind. Anfänger profitieren von stabilen Kajaks mit hohem Volumen, Fortgeschrittene von Modellen mit mehr Kontrolle und Präzision. Ein Kajak sollte immer für den typischen Einsatzbereich, nicht nur für Extrembedingungen gewählt werden.
Das passende Kajak richtet sich nach Fahrkönnen, Einsatzbereich und Fahrstil, während die richtige Kajakgröße in erster Linie vom Paddlergewicht abhängt. Ein zu großes Kajak fühlt sich träge an und lässt sich schwer kontrollieren, ein zu kleines verliert Stabilität und Geschwindigkeit. Wer zwischen zwei Größen liegt, sollte das Kajak wählen, das besser zum aktiven oder eher defensiven Fahrstil passt.
Für die Wahl eines Wildwasserkajaks ist das Paddlergewicht wichtiger als die Körpergröße, da es bestimmt, wie tief das Kajak im Wasser liegt und wie es sich steuern lässt. Die Körpergröße spielt vor allem für Sitzposition, Beinlänge und Cockpit-Passform eine Rolle. Ein Kajak sollte daher immer zuerst zum Gewicht und anschließend zur Körpergröße passen.
Ja, ein Kajak kann sowohl zu klein als auch zu groß sein. Ein zu großes Kajak liegt zu hoch im Wasser, wird träge und lässt sich schwer kontrollieren, während ein zu kleines Kajak an Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheitsreserven verliert. Die richtige Größe sorgt für aktiven Kontakt, Kontrolle und ein ausgewogenes Fahrverhalten.
Grundsätzlich sollte ein Kajak zur Gewichtsspanne des Paddlers passen, nicht größer oder kleiner gewählt werden als vorgesehen. Ein größeres Kajak bietet mehr Stabilität und Reserven, fühlt sich aber träger an, während ein kleineres Kajak direkter und agiler ist, jedoch weniger verzeiht. Wer zwischen zwei Größen liegt, sollte sich am Fahrstil und Können orientieren.
Polyethylen-Kajaks sollten nach jeder Nutzung mit klarem Wasser ausgespült werden, um Sand, evtl Salz und Schmutz zu entfernen. Sie sollten trocken und nicht dauerhaft in direkter Sonne gelagert werden, da UV-Strahlung und Hitze das Material auf Dauer spröde machen können. Alle Schrauben bei Bedarf mit Gefühl nachziehen. Beim Transport Gurte nur so weit anziehen, dass keine Dellen im Boot sind. Schaumteile erneuern sollte sich der Sitz lockern.
Ergo Neutral Bent Shaft
Dies ist ein klassischer gebogener, sprich Bent Shaft, bei dem die Handposition mit der Mittellinie des Paddelblatts übereinstimmt. Dieses Design bietet erhöhten Komfort für die Handgelenke und ist daher ideal für Paddler mit geradem Schaft, die zu Handgelenksermüdungen neigen.Dieser Schaft ist mit all unseren Wildwasser Paddelmodellen kompatibel und eignet sich sowohl für Wildwasser- als auch für Freestyler.
Ergo Power Torque Shaft
Dieser Schaft positioniert die Hände hinter dem Paddelblatt, sodass Du mit dem Kraftzentrum durchs Wasser ziehen kannst. Dies führt zu einem stabileren, selbstkorrigierenden Paddelschlag. Zusätzlich ermöglicht er einen früheren Paddelschlag für einen längeren Gesamtzug.
Wir empfehlen diesen Schaft speziell für Wildwasserpaddler, nicht für Freestyler,